Keine Ahnung, ob ich es jemals brauchen werde, aber seit heute besitze ich es und bin froh darüber: Einen LED-beleuchteten Teleskopmagneten mit einer Tragkraft von 3,2 kg (was etwa einem Gewicht von drei handelsüblichen Milchtüten entspricht, die aber, worauf mich ein lieber Kollege freundlicher Weise hinwies, nicht magnetisch seien) sowie einen sehr gelenkigen Teleskop-Spiegel. Erstes Experiment: Mit beidem im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzend unters Sofa schauen. Wie soll ich es vorsichtig ausdrücken: „Bitte nicht nachmachen …“ oder „Die Flora und Fauna kann so vielfältig sein.“

Wie  man die Daten aus dem „Reisecomputer“ beim Garmin Oregon 350 zurückstellt habe ich gesucht und bin Dank Google auf diese Ansammlung an Garmin Oregon Tipps gestoßen, die viele Klassiker-Fragen beantwortet: Wie geht noch mal der Masterreset, wie mache ich einen Screenshot oder wie erstelle ich meine eigene Hintergrunfgrafik?

Zu den Tipps: Everyday Digital im Blog blog.everyday-digital.de

Übrigens, zum Reset vom Reisecomputer gelangt Ihr wie folgt: Einstellung/Zurücksetzen/Reisedaten zurücksetzen

Nicht reseted wird der Gesamt-Kilometerzähler.

Diesen Herbst hat es uns an die Mosel verschlagen. Genauer gesagt nach Zell, einem kleinen märchenhaften Städtchen, das in einer der zahlreichen Moselkurven gelegen ist. In unserer viel zu kurzen Urlaubswoche sind wir viel gewandert, haben viel gelernt, entdeckt, Spaß gehabt und nette Menschen kennengelernt. Besonders reizvoll sind hier die zahlreichen Wanderwege und -touren, die einen durch wunderschöne Landschaften und Weinberge führen und gleichzeitig viele Gelegenheiten bieten, Burgen und Ruinen zu entdecken. Bereits in der Vorrecherche weckten insbesondere Fotos und Berichte über sogenannte Kletterpfade und -steige mein Interesse, die auf unbefestigten Pfaden und Wegen durch Weinberge einiges vom Wandernden abzuverlangen schienen.

Und natürlich hatten wir einige der Unmengen an Caches auf dem Zettel, die hier vor allem im berühmt berüchtigten Field of Fame als ein Dosenteppich über mehrere Quadratkilometer ausgelegt sind. Die Funde hielten sich dann nach unserem Urlaub mit läppischen fünf (gefundenen) in Grenzen, da wir uns bei der Wahl nach Ausflugszielen doch eher auf die touristischen Attraktionen konzentrierten. Aber die Caches, die wir gemacht haben, hatten aufgrund von Terrainwertung, Schwierigkeit oder Location einen sehr hohen Spaßfaktor zu bieten, selbst die Multis, die wir angefangen aber schlussendlich doch nicht ganz zu Ende gebracht hatten.

Weitere Fotos gibt es hier zu sehen: Zell an der Mosel

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Wir nennen es Dosenfischen

Letzte Woche Samstag war es endlich so weit – „Wir nennen es Dosenfischen – das Konzert zur CD“ live in Bremen stand an. Ich muss sagen: Hammer-Veranstaltung! Coole Musik, super organisiert, nette Leute und eine klasse Location.

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Auf Geocaching Bayern bin ich auf routingfähige OSM-Deutschland- und Europa-Karten für mein Mr. Garmin gestoßen. Neben meinem Oregon werden u.a. auch das Garmin Dakota oder das Garmin GPSMap unterstützt. Praktisch: IMG-Datei aufs Garmin laden und loslegen:

  • Laden Sie die gewünschten Dateien herunter
  • Entpacken Sie die Dateien (*.img) auf Ihren Rechner
  • Verbinden Sie Ihr GPS als Wechseldatenträger mit Ihrem PC
  • Kopieren Sie die Dateien auf Ihr Garmin GPS in das Verzeichnis [Garmin]
  • (Quelle: www.raumbezug.eu)

    Hm, klingt interessant, aber wie sehen die Karten denn nun aus? Vorweg: Echt gut!

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    www.Besser-Verstecker.de - das T-Shirt

    Eher zufällig bin ich beim Surfen im Internet über Spreadshirt gestolpert und fand es ganz lustig, mal eben schnell ein eigenes T-Shirt zu gestalten – und dann sehr spontan zu bestellen. Ein Unikat, das ist mir der Spaß wert. Ich muss mich ja spätestens zum Dosenfischer-Konzert am 13. November in Bremen standesgemäß kleiden 😉

    Ja, mein Cacher-Outfit nimmt ungeahnte Dimensionen an. Seit kurzem besitze ich sogar eine Stirnlampe. Hätte vor zwei Monaten nicht gedacht, dass ich so einen Gegenstand jemals in meinem Leben besitzen werde. Aber die Herbsttage werden jetzt bekanntlich immer kürzer, da bleibt einem nichts anderes übrig, als gegen die frühe Dunkelheit wirkungsvoll aufzurüsten. Zusammen mit mksvision vorgestern am 19. Oktober getestet und zum Loggen meines mittlerweile 100sten Caches für gut befunden. Schon klasse, beide Hände beim Suchen frei zu haben und spätestens beim Loggen nicht mit Taschenlampe, Kugelschreiber, Garmin und Logbuch jonglieren zu müssen. Die Wahl fiel auf eine Leuchte Black Diamond Cosmo. Mit 55 Lumens und ca. 40 Metern Leuchtweite sicherlich kein „Hyper“-Teil, dafür spritzwassergeschützt, mit 90 Gramm (inkl. Batterien) leicht und für knapp 30 Euronen eine absolut empfehlenswerte Investition, was auch diverse Fachzeitschriften wie outdoor (Ausgabe 10/2010) bestätigen.

    Dass die Lampe auch über eine Dimm- und Blinkfunktion verfügt, habe ich erst gerade entdeckt:

    • Dimmfunktion: An-/ Aus-Taste gedrückt halten
    • Blinkmodus: Ausgeschaltet drei schnelle Klicks

    Und nein, ich bekomme von keinem der oben genannten Firmen Werbe-Entgeld  – noch nicht 😉

    iPhone4

    Bisher war, neben meinem Oregon 450, das iPhone 3G mein ständiger Cache-Begleiter. In den allermeisten Fällen (bisher) hatte ich über die App „Geocaching“ von Groundspeak Echtzeitzugang zu allen wichtigen Cache-Infos wie aktuelle Logs, Cache-Status, Bildern etc., was mir (und meinen Cacher-Kollegen) so manches Mal das Suchen erheblich erleichterte oder gleich weitere Bemühungen gut sein ließ, weil das Döschen inzwischen archiviert wurde. Ganz großer Haken an der Geschichte: Die Geschwindigkeit des 3G, sie war manchmal echt zum … und gerade in angespannten Situationen eines potentiellen DNF echt herausfordernd.

    Seit Freitag bin ich glücklicher Besitzer des iPhone 4 und ich muss sagen, die Performance (vor allem im Vergleich mit dem 3G) ist echt der Hammer! Wie schnell dieses Gerät auf Internetseiten zugreift, Navigationsprogramme wie Navigon oder skobbler lädt und ausführt (die mit dem 3G meistens nicht brauchbar waren und mit ständigen Abbrüchen ultra langsam arbeiteten), diverse Zusatzfunktionen, echt klasse.

    Demnächst wird sich zeigen, wie der Cacher-Alltag in der Partnerschaft „iPhone + Garmin Oregon 450“ ausfällt – bisher ein gutes Team (wird Zeit dass Garmin internetfähig wird 😉 ).

    Mein nächster Cache wird ein kleiner Meilenstein für mich werden, der 100. GC-Cache steht an, die Nr. 99 habe ich jetzt während meines Urlaubs loggen können und es waren echt klasse Caches dabei (plus meine „nur“ 3 OC-Only). Mal schauen, was ich mir zum Jubiläum Besonderes gönne – oder auch nicht …


    Geocaching - Loggen

    Heute Morgen las ich im Blog von Schnueffler den Artikel „Dreister Found ohne Dose“. Geht denn das überhaupt? Die Regeln bei Geocaching.com sind eindeutig:

    Logging of All Physical Caches: Geocaches can be logged online as Found once the physical log has been signed.

    Trotzdem nur Haarspalterei von Schnueffler oder einfach eine sehr großzügige Art der Auslegung derjenigen, die es trotzdem machen?

    Geocaching Bayern lässt gerade eine Abstimmung zu der Frage laufen:“Wann darf ein „Found it“ geloggt werden?“. Aktuell ist mit 52 % die knappe Mehrheit der Meinung „Nur wenn ein physikalischer Eintrag ins Logbuch geschehen konnte.

    Meine Meinung: Für mich gehört das reale Loggen vor Ort einfach dazu. Logbuch raus fummeln, Kugelschreiber gespitzt und aufpassen, dass einem nichts weg weht, ins Wasser oder unter einen Autositz fällt und wieder ungesehen verstecken. Das gilt für mich auch, wenn Muggels in der Nähe sind und ein unbeobachtetes Loggen unmöglich machen – das ist ja manchmal gerade die Herausforderung. Ansonsten könnte ich mich ja genau so gut unter einen Baum stellen, in dem ich einen T5er in 20 Meter Höhe sehe, und „Found it“ loggen – denn gefunden hab ich die Dose dann ja. Wenn das Logbuch scheinbar gemuggelt ist, dann habe ich halt Pech gehabt. Ob ich das auch so entspannt sehe, wenn z.B. ein komplizierter Multi oder ein gut vorbereiteter T5er ohne Logbuch geborgen wird – das weiß ich nicht.

    Wenn der Owner großzügig ausgelegte Interpretationen von „Found it“ zulässt, geht das für mich auch in Ordnung. Ihn aber für die strenge Auslegung zu kritisieren, halte ich nicht für angemessen: „Aber wer mehr Wert auf Punkte statt auf Erlebnis legt wird m.E. immer wieder eine solche Entscheidung treffen.“ (also einen Found-Log nicht zuzulassen; Zitat aus den Kommentaren zur Thematik bei Geocaching Bayern) – da frage ich mich schon, wer denn da tatsächlich Wert auf Punkte legt und das nicht zugeben mag. Wenn mir Statistiken schnuppe sind, dürfte mich eine „Nichtwertung“ doch relativ kalt lassen.

    Via cacher.de

    Geocaching-Tools

    In einigen Profilen auf geocaching.com sind mir hin und wieder sehr ausführliche Statistiken zu Funden und allerlei anderen interessanten Informationen ins Auge gefallen. Heute habe ich mal spontan Ausschau nach entsprechenden kostenfreien Statistik-Tools gehalten und mir einige näher angeschaut. Meine aktuellen Favoriten sind GCStatistic und das Programm CacheStats. Auf www.cachewiki.de sind noch einige andere zu finden, die nach einer ersten Durchsicht aber für mich nicht in Frage kommen.

    Grundsätzlich gibt’s für mich folgende Anforderungen:

    • Ausführliche Auswertungen: Die bieten beide, aber von der Usability der Anwendung hat mich mit Abstand CacheStats überzeugt: Zu geloggten Caches bietet dieses Tool zahlreiche Such-, Sortier- und Editierfunktionen in einer intuitiven Benutzeroberfläche. Ganz egal, ob nach Monaten, FTF, Owner oder Location gefiltert wird: Hier werden alle Ergebnisse inklusive der eigenen Logs übersichtlich angezeigt. GCStatistic zieht da eindeutig den Kürzeren – zwar gibt es auch hier zahlreiche Filterfunktionen, aber das Ergebnis sehe ich erst nach Generierung der gesamten Statistik.
    • Optik der Statistik: Hier hat GCStatistic die Nase vorn. Während CacheStats zwar in der Programmoberfläche wie oben beschrieben punkten kann, beschränkt sich die grafische Gesamtausgabe auf Tabellen. Anders sieht es da bei GCStatistic aus: Mit einem Blick sind hier alle Informationen in übersichtlichen Diagrammen dargestellt.
    • Leichte Online-Einbindung auf geocaching.com: Bei GCStatistic ist der gc-Benutzername und das gc-Passwort einzutragen. Anschließend zieht sich die Anwendung die erforderliche GPX-Datei bei geocaching.com ohne weiteres Zutun auf den Rechner – klasse! Auch die Einbindung der ausgegebenen Statistik zurück ins Profil bei geocaching.com erfolgt per Knopfdruck. Nach dem Hinweis, dass das aktuelle Profil ersetzt wird, kann es gleich bei geocaching.com online gehen. Bei CacheStats geht es auch einfach, aber nicht so komfortabel: Zunächst kann per Klick eine HTML-Datei erzeugt werden, die dann (nach separatem Einloggen bei geocaching.com) im Profil hoch geladen werden kann. Dafür lassen sich via CacheStats zusätzlich Tweets senden. Diese Funktion konnte ich heute leider nicht testen, da für die Authentifizierung bei Twitter ständig die Fehlermeldung 401 (Unauthorized) erschienen ist.
    • Leichte Einbindung in meinen Blog: Eine Einbindung in meinen Blog ohne Veränderung des entsprechenden Quelltextes war bei beiden Anwendungen nicht möglich, schade. Klar kann man sich die Arbeit machen, bei regelmäßigen Updates ist mir das allerdings zu umständlich.

    Fazit: Insgesamt gefällt mir GCStatistic am besten. Die Darstellung und die Einbindung sind im Vergleich zu CacheStats sehr gut gelöst. Trotzdem werde ich vorerst beide weiter nutzen, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Bei Tipps zu weiteren empfehlenswerten Tools nutzt gerne die Kommentarfunktion 🙂

    Abschließender Hinweis: Die Nutzung beider Anwendungen ist kostenlos, setzt aber eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft bei geocaching.com voraus. CacheStats ist nur in englischer Sprache zu haben.

    Viel los im Dunkeln!

    Veröffentlicht: September 21, 2010 in Auf Caching-Tour, Premieren

    An meinem 60. Cache heute Abend habe ich zum ersten Mal andere Cacher an einer Dose getroffen. Meine bessere Hälfte und ich waren gerade dabei, die Dose von Energie STD (GC120M6) wieder zu verstecken, als sich ein Autoscheinwerfer-Paar langsam im Dunkeln auf uns zu bewegte. Zum Glück keine Muggels sondern Cacher „Zivi im Dienst“ mit zwei Begleitern, eine davon ganz aus Kassel. Er berichtete mir von seinem in der Nähe verteilten Multi Don Quijote und Sancho Panzer (GC1QY0X), den ich demnächst mal angehen werde. An dieser Stelle noch mal schöne Grüße!