Wie man einen Nano findet und gleich wieder verliert …

Veröffentlicht: August 18, 2010 in Auf Caching-Tour, Premieren, Unterwegs

An diesem Abend habe ich meinen ersten Nano gefunden – und gleich verloren. Und das geht so:

Heute nach Feierabend überredete mich meine bessere Hälfte, doch noch kurz zum Cachen loszuziehen. Es war schon 20:30 Uhr und es sah sehr nach Regen aus, aber einen Cache könnten wir ja noch machen. Weißenfelde, 43 Einwohner und ein Nano… sollte es sein. Mit dem Auto waren wir schnell am Ziel und los ging die Sucherei. Ich hatte zuvor noch nie nach einem Nano Ausschau gehalten und war sehr auf Art und Größe des Logbuches gespannt.

Mittlerweile setzte Regen ein. Nach einigen Minuten Suchen fand ich den kleinen Schlingel und war sehr von dessen „Größe“ beeindruckt. Mit meinen nassen Fingern bekam ich das Döschen jedoch nicht auf, außerdem sollte das Logbuch nicht feucht werden, also setzten wir uns ins Auto. Noch bevor ich ganz eingestiegen war, rutschte mir der Nano aus den Fingern und fiel unter den Autositz.

Hm toll. Getastet – nichts. Mit der Taschenlampe geleuchtet – nichts zu sehen. Dann wurde der Sitz in alle möglichen Positionen verschoben und gestellt – ohne Erfolg. Mittlerweile kniete ich auf der nassen Straße, um meinen Kopf möglichst weit unter den Autositz zu bekommen, aber auch das brachte nichts. Schließlich das erlösende „Ich hab ihn“ von meiner Frau. Uff!

Schon kam die nächste Herausforderung im Halbdunkel die Straße hoch gewackelt: Ich war gerade dabei, das zarte Logbuch-Röllchen zurück in den Behälter zu schieben, als (in einem Dorf mit 43 Einwohnen um 21:00 Uhr ausgerechnet!) eine Dame mit Hund Gassi ging und nicht so aussah, als würde sie gleich wieder verschwinden. Den Nano jetzt zu verstecken war ausgeschlossen. Wohl wissend, misstrauisch beobachtet zu werden, kamen wir uns schön doof vor, mitten in der Pampa im Dunkeln in einem Auto zu sitzen und nichts zu tun. Deshalb nahmen wir unseren kleinen Freund auf eine Spritztour einige Kilometer die Straße rauf und wieder runter mit, in der Hoffnung, dass die Frau dann weg sein würde. Gegen 21:30 Uhr konnte ich den Nano wieder sicher an seinen Platz bringen.

Mein erster Nano

Mein erster Nano – eine lustige Sache 😉

Kommentare
  1. […] raus fummeln, Kugelschreiber gespitzt und aufpassen, dass einem nichts weg weht, ins Wasser oder unter einen Autositz fällt und wieder ungesehen verstecken. Das gilt für mich auch, wenn Muggels in der Nähe sind und ein […]

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