Archiv für die Kategorie ‘Unterwegs’

Diesen Herbst hat es uns an die Mosel verschlagen. Genauer gesagt nach Zell, einem kleinen märchenhaften Städtchen, das in einer der zahlreichen Moselkurven gelegen ist. In unserer viel zu kurzen Urlaubswoche sind wir viel gewandert, haben viel gelernt, entdeckt, Spaß gehabt und nette Menschen kennengelernt. Besonders reizvoll sind hier die zahlreichen Wanderwege und -touren, die einen durch wunderschöne Landschaften und Weinberge führen und gleichzeitig viele Gelegenheiten bieten, Burgen und Ruinen zu entdecken. Bereits in der Vorrecherche weckten insbesondere Fotos und Berichte über sogenannte Kletterpfade und -steige mein Interesse, die auf unbefestigten Pfaden und Wegen durch Weinberge einiges vom Wandernden abzuverlangen schienen.

Und natürlich hatten wir einige der Unmengen an Caches auf dem Zettel, die hier vor allem im berühmt berüchtigten Field of Fame als ein Dosenteppich über mehrere Quadratkilometer ausgelegt sind. Die Funde hielten sich dann nach unserem Urlaub mit läppischen fünf (gefundenen) in Grenzen, da wir uns bei der Wahl nach Ausflugszielen doch eher auf die touristischen Attraktionen konzentrierten. Aber die Caches, die wir gemacht haben, hatten aufgrund von Terrainwertung, Schwierigkeit oder Location einen sehr hohen Spaßfaktor zu bieten, selbst die Multis, die wir angefangen aber schlussendlich doch nicht ganz zu Ende gebracht hatten.

Weitere Fotos gibt es hier zu sehen: Zell an der Mosel

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Wir nennen es Dosenfischen

Letzte Woche Samstag war es endlich so weit – „Wir nennen es Dosenfischen – das Konzert zur CD“ live in Bremen stand an. Ich muss sagen: Hammer-Veranstaltung! Coole Musik, super organisiert, nette Leute und eine klasse Location.

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Geocaching Podcast aus dem Küchenstudio - Geocaching mit den Dosenfischern

Die Dosenfischer laden zur CD-Release-Party am 13. November in Bremen ein – und meine Frau und ich sind dabei 😉

Nachdem ich den ersten Anmeldetermin verpasst hatte, habe ich die Anmeldung für heute dreifach gesichert: Notizzettel, Outlook und Wecker. Beim ersten Anmeldetermin waren die heiß begehrten 50 Karten bereits nach 4 Minuten vergeben, daher hatte ich schon Bedenken, ob es heute klappen würde. Aber alles lief wunderbar, wir freuen uns auf Bremen und sind gespannt, wie die Dosenfischer mit E-Gitarre und Schlagzeug klingen! (mehr …)

Travel-Bug
Im fast Dunkel habe ich zum Abschluss meiner Feierabendtour heute meinen ersten Travel-Bug gefunden und mit genommen. Bis jetzt kannte ich sowas ja nur vom Hörensagen oder aus Geocaching-Onlineshops. Bis heute Abend wusste ich noch nicht mal, wie ich sowas logge und hoffe, alles richtig gemacht zu haben.

Schon interessant zu sehen, wo der Kleine schon überall gewesen ist seit er vor gut 1/1/2 Jahren auf Reisen ging. Bis jetzt war er meistens in Deutschland unterwegs, aber auch Abstecher nach Spanien oder Dänemark standen auf dem Reiseprogramm. Fast 8.000 km hat er dabei bereits zurück gelegt.

Einen neuen Hotelstandort habe ich schon ins Auge gefasst – ab morgen wird recherchiert, was machbar und wo noch was frei ist.

An diesem Abend habe ich meinen ersten Nano gefunden – und gleich verloren. Und das geht so:

Heute nach Feierabend überredete mich meine bessere Hälfte, doch noch kurz zum Cachen loszuziehen. Es war schon 20:30 Uhr und es sah sehr nach Regen aus, aber einen Cache könnten wir ja noch machen. Weißenfelde, 43 Einwohner und ein Nano… sollte es sein. Mit dem Auto waren wir schnell am Ziel und los ging die Sucherei. Ich hatte zuvor noch nie nach einem Nano Ausschau gehalten und war sehr auf Art und Größe des Logbuches gespannt.

Mittlerweile setzte Regen ein. Nach einigen Minuten Suchen fand ich den kleinen Schlingel und war sehr von dessen „Größe“ beeindruckt. Mit meinen nassen Fingern bekam ich das Döschen jedoch nicht auf, außerdem sollte das Logbuch nicht feucht werden, also setzten wir uns ins Auto. Noch bevor ich ganz eingestiegen war, rutschte mir der Nano aus den Fingern und fiel unter den Autositz. (mehr …)

Pentagramm im Buchenwald

Spannend am Geocaching ist für mich aktuell, dass ich in meiner Umgebung an Orte komme, an denen ich zwar schon mal war, aber die mit Überraschungen aufwarten oder die ich bis dato gar nicht kannte. So ging es mir heute auch mit jenem wunderschönen Buchenwald auf der Pirsch nach „Jägerpatrone“ – bis jetzt nicht gekannt und mit „Überraschung“.

Beim Marsch durchs Gehölz traf ich auf einen großen Kreis, gelegt aus Ästen, in dessen Mitte, ebenfalls aus Ästen gelegt, sich ein Pentagramm befand. Sah schon ziemlich mystisch aus. Tierkadaver oder Menschenknochen habe ich keine gefunden 😉

Es hätte so ein schöner Tag heute werden können: Mein Garmin ist heute endlich mit der Post gekommen. Die Motivation, gleich nach Feierabend noch mal los zu gehen, war entsprechend groß. Doch zunächst hieß es, Caches aufs niegel nagel neue Garmin zu kriegen, wobei mir mein Rechner aus unerfindlichen Gründen ständig abgeschmiert ist. Egal, irgendwann hatte ich endlich welche rüber gezogen (mittlerweile war es 20:30 Uhr) und dann gings los Richtung Elbe, Lüheanleger zur Anna Maria, einem anscheinend einfachen 1er-Cache.

Vor Ort habe ich eher zufällig mitbekommen, wie die AIDA auf der anderen Seite des Deiches aus Richtung Hamburg die Elbe hochgeschippert kam. Na prima, ausgerechnet heute, ausgerechnet jetzt. Ein Publikumsmagnet – auch am Dienstag Abend um 21:00 Uhr. Viele Muggels waren also unterwegs.

Tja, leider handelte es sich bei diesem Cache um einen DER Einser-Kandidaten, die ich nicht gleich gefunden habe. Die Anna Maria kam zudem, bedingt durch die Bugwellen der sehr flotten AIDA, über das Wasser der in die Elbe mündenden Lühe ordentlich ins Schaukeln. Ich musste ziemlich aufpassen, dass das Stahlseil, an dem die betagte Dame Anna Maria hing, nicht meine Beine kreuzte. Gar nicht so einfach im Halbdunkel, wenn man kopfüber in brennesselnder Vegetation am Suchen ist und gleichzeitig ein Ohr auf die entfernt vorbeiradelnden und gehenden Muggels hat.

Irgendwann war es so dunkel, dass ich trotz Taschenlampe abbrach und mich frustriert auf den Heimweg machte. Ich komme wieder …

Das Garmin macht übrigens gute Arbeit, aber dazu ein anderes Mal mehr.